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Gründung und Anfang

Auf einen Mittwoch, den 30. März 1938, hatte der Bürgermeister der Gemeinde Wolfartsweier, Wilhelm Dollinger, alle wehrfähigen Männer des Ortes in das Gasthaus "Zum Rössle" eingeladen: In Wolfartsweier sollte eine Freiwillige Feuerwehr gegründet werden.

Was Wilhelm Dollinger genau zu seiner Initiative veranlasste, wissen wir nicht. Natürlich musste das Feuerlöschwesen in Wolfartsweier verbessert werden. Praktisch war sie immer noch als Nachbarschaftshilfe organisiert. Aber ein auffälliges Ergebnis, das zu einer Neuorganisation gezwungen hätte - etwa ein Großbrand -, hat die Gründung von Feuerwehren "von oben" angeregt.

Bereits mit dem preussischen Gesetz über das Feuerlöschwesen vom 15. Dezember 1933 hatten die neuen Machthaber zu erkennen gegeben, dass sie die Feuerwehren in Polizei und Hilfspolizei umwandeln wollen. Deshalb förderten sie die Bildung von Wehren. Außerdem hatte Wolfartsweier 1935 einen "Brandweiher" - das heutige Freibad - erhalten, dessen Nutzung Übung und ständige Bereitschaft voraussetzte.

Jedenfalls schlug Wilhelm Dollinger am 10. Dezember 1937 dem Landrat in Karlsruhe vor, in Wolfartsweier eine Feuerwehr zu gründen.

Chronik nach Frau Elga Roellecke

Feuerwehr in früherer Zeit

1715/1727      Schon 1715, am 24. Oktober. erließ der Gründer der Stadt Karlsruhe, Markgraf Carl Wilhelm, nach den Erfahrungen im Pfälzischen Erbfolgekrieg, als Durlach 1689 fast gänzlich abgebrannt war, für Baden eine Generalfeuerordnung, die bis 1824 galt. Spezielle Feuerordnungen folgten, 1727 für die Stadt Karlsruhe und Klein-Karlsruhe.

1748   1748 macht eine Feuerordnung für Baden-Durlach für alle Landgemeinden und Kirchspiele die Anschaffung von Feuerspritzen zur Pflicht. Dies galt auch für Wolfartsweier.

Es gab damals weder Blitzableiter noch ausziehbare Leitern, beides wurde erst 1761 und später erfunden. Karlsruhe erhielt  seinen ersten Blitzableiterb 1782.

1770/1773      Eine "Verordnung zur allgemeinen Feuergefahrabwendung" vom "22. September 1770 wurde am 28. August 1773" weiter modifiziert. Damalige übliche Gewohnheiten wie offenes Licht, Rauchen in Ställen und Scheunen, Holzdörren in Ofenlöchern und Hanf- und Flachsdörren in Backöfen wurden verboten. Jeder Bürger hatte zwei Eimer anzuschaffen, einen für die Stadt und einen für sich selbst. Ein Zuber Wasser musste auf dem Speicher bereit stehen. 

Bei Feueralarm läuteten die Glocken. Auf dem Lande, wie in Wolfartsweier, durfte nur mit der kleinsten Glocke geläutet werden. Die "Feuerreiter", die rote Mützen trugen und auf roten Satteldecken ritten, gaben erst seit der Mitte des 18. Jahrhunderts den Feueralarm.

In den Städten war der Feuerdienst gemäß den zünftigen Gewerken genau geregelt. Schmiede, Schlosser und Spengler bedienten die Spritze, Maurer die Äxte und die Hämmer, während Kübler mit ihren Bottichen und Bierbrauer mit den Rollwagen und ihren Fässern den Wasserdienst versahen. Die Bevölkerung reichte sich in einer Eimerketten die Eimer zu.. Auf dem Land wurden alle rüstigen Männer eingesetzt.

1846   Im 19. Jahrhundert stellte man Löschmannschaften zusammen, um eine effektivere Brandbekämpfung zu erreichen. Dafür sollten sie auch ausgebildet werden. Die erste Feuerwehrmannschaft wurde in Deutschland 1841 in Meißen gegründet. 1846 stellte der Durlacher Stadtbaumeister Christian Hengst das in Karlsruhe jedem bekannte "Pompier-Korps" zusammen und begann, die Feuerlöschmänner systematisch, streng organisiert und diszipliniert auszubilden.

27 v.Chr.         Viel früher jedoch, schon zu Beginn unserer Zeitrechnung, erkannte Kaiser Augustus (27 v.Chr. – 14 n.Chr.) die Notwendigkeit, Brände gezielt und systematisch zu bekämpfen. Er unterstellte nach einem großen Brand in Rom einem Präfekten 1200 freigelassene Gefangene, damit er sie zur Brandbekämpfung anleite. Mannschaften von jeweils 140 Mann wurden als Wasserträger und als Spritzenbedienung ausgebildet. Gruppen, die auch für die Beleuchtung am Brandplatz zuständig waren, rüstete der Präfekt mit Löscheimern, Beilen, Hämmer, Leitern, Stangen, Schwämmen, Einreißhaken, Äxten und Löschdecken aus Lumpen aus.

Die Feuerwehr im 19. Jahrhundert – erste Berufsfeuerwehr

1863   Obwohl der am 6. Dezember 1863 gegründete Badische Landesfeuerwehrverband die Landesregierung drängte, kam es nie zu einer einheitlichen Landesfeuerlöschordnung. Endgültig lehnte der Badische Minister des Innern durch einen Erlass am 29. März 1930 eine Landesfeuerlöschordnung ab. Das war acht Jahre vor Gründung der Freiwilligen Feuerwehr in Wolfartsweier.

1884   Ende des 19. Jahrhunderts hatten sich in Baden schon 337 Freiwillige Feuerwehren gebildet und 1891 wurde die erste badische Berufsfeuerwehr ins Leben gerufen. 1902 existierten in Baden 403 Freiwillige- und 21 "Pflicht"-Feuerwehren, in Württemberg dagegen nur 69 Freiwillige- aber 1861 "Pflicht"-Feuerwehren[1], statistische Daten, die vielleicht auch interessante Überlegungen zulassen.

Die Revisionslisten und ein Inspektionsbericht von Wolfartsweier

1880   In den Bürgerausschüssen wurden die Feuerordnungen vorgelesen und die Anwesenden ermahnt, sie zu befolgen. Auch in Wolfartsweier gehörten die meisten männlichen Bürger dem Bürgerausschuss an. Ihnen schrieb § 6 der Feuerlöschordnung vom 12. Februar 1880 vor, dass alle männlichen Personen vom 21. bis zum 60. Lebensjahr Feuerwehrdienste zu leisten haben. Dazu wurden sogenannte "Revisionslisten"  angelegt, in denen mit Name, Vorname, Beruf und Alter genau vermerkt war, wer in welcher Gruppe Dienst zu tun hatte. "Am Schluss wurde noch jeder Anwesende ernstlich aufgefordert, bei der gegenwärtig kalten Witterung und das ganze Jahr hindurch die vorgelesene Feuerordnung im Gedächtniss zu haben und auf seine Leute im Hause Sorgfalt zu tragen damit ja nicht ein selbst verschuldetes Unglück für sich und seine Nebenmenschen entstehe". [2] Im Jahr danach beschloss der Bürgerausschuss, die Feuerleitern niedriger zu hängen, um sie schneller greifen zu können.

1894   In Wolfartsweier wurden nach Anmahnung ab 1894 diese Listen sehr genau geführt. Die Einteilung der Löschmannschaften erfolgte jedes Jahr im Februar. Zwei Proben wurden jährlich durchgeführt, die erste Übung jeweils am Fastnachtsdienstag, nachmittags um drei Uhr, die zweite am ersten Juli-Montag abends um acht Uhr. Unentschuldigtes Fehlen bei den Proben wurde mit zwei Mark bestraft.

1894   Kommandant der Wehr war 1894 der Landwirt Max Lehmann, sein Stellvertreter Karl Huber, auch Landwirt. Die Wehr war unterteilt in mehrere Gruppen. In Wolfartsweier war es nur bedingt möglich, nach Gewerken zuzuordnen, denn die meisten waren Landwirte. Aber auf das Alter nahm man Rücksicht. Die Jüngsten, meist zwischen 20 und 30 Jahren, nannte man "Buttenmannschaft." Sie waren der Nachwuchs der Wehr und mussten mit ihren Butten, Kübeln und Eimern antreten. Den Kern der Truppe bildete die "Hydranten"- und die "Spritzenmannschaft", die meist noch in "Rotten" untergliedert waren. Später nannte man eine weitere Mannschaft die "Retter- und Leitermannschaft". In Wolfartsweier gab es 1894 beim Hydrantendienst 2 Rotten mit je 12 beziehungsweise 13 Mann, die Spritzenmannschaft bestand aus 15 Wehrleuten, alle im besten Mannesalter zwischen 30 und 40 Jahren, selten älter. Ihnen stand eine "Hilfsmannschaft" von 11 Mann zur Seite. Zur Wehr gehörten außerdem zwei jüngere "Feuerreiter", vier ältere Männer über vierzig, die die "Feuerwache" übernahmen und sechs "Lichtträger", deren Aufgabe man über Fünfzigjährigen zumuten konnte.[3] Noch bis zum Beginn des Dritten Reiches waren alle männlichen Gemeindemitglieder von der Volljährigkeit (21 Jahre) bis zum 60. Lebensjahr verpflichtet, in das Feuerwehrkorps einzutreten.

Das 20. Jahrhundert – die Feuerwehrinspektion

1911/1913      1911 erklärten sich die Gemeinden und die Kommandanten der Feuerwehren damit einverstanden, dass für den Amtsbezirk Durlach ein Feuerlöschinspektor aufgestellt wurde, der die Gemeinden bereiste. In Karlsruhe funktionierte offensichtlich das Löschwesen sehr gut, denn erst 1926 stellte man eine Karlsruher Berufsfeuerwehr zusammen.

1913   Anders in Wolfartsweier. Am 5. Mai 1913 erschien der Feuerlöschinspektor abends um acht Uhr in Wolfartsweier. Bürgermeister Heinrich Kindler war Kommandant des Feuerwehrkorps von 116 Mann. Die Gemeinde zählte 604 Einwohner. Der Inspektions-Bericht über die Spritzenproben fiel höchst negativ aus. Er schrieb: "Die Gemeinde hält 2 mal im Jahr Spritzenproben ab, die jedoch nicht als eine Übung angesehen werden können, da weder Fußexerzieren, noch Schulübungen mit den Geräten stattfinden. Die Alarmierung geschieht durch Sturmläuten. Die Angriffsweise, wie sie heute stattgefunden hat, kann nicht gebilligt werden, da weder Ordnung noch Ruhe herrschte". Und er machte fünf Verbesserungsvorschläge:

           "1.  Die Proben dürfen nicht mehr bei Nacht abgehalten werden, weil ungenügende Beleuchtung vorhanden und eine Prüfung der Geräte nicht möglich ist.

           2.  Statt der 116 Mann für die Bedienung von 2 Spritzen, 2 Hydranten und 2 Leitern ausrücken zu lassen, genügen ca. 40 Mann vollkommen, es müssen dieselben jedoch ausgebildet und entsprechend unterrichtet werden.

           3.  Die oben erwähnten 40 Mann, wären im Alter von 25 bis 40 Jahren zu wählen, müssten ohne Gebrechen und rüstig zum Löschdienst sein. Die übrigen Mannschaften hält man sich als Hilfsmannschaften bereit.

           4.  Den Löschmannschaften ist vor allem Ruhe, Ordnung und Disziplin  anzuempfehlen, wie dies für den ernsten Dienst auch nötig ist. Geschrei und Lärm ist von den Übungen fernzuhalten und der Übungsplatz selbst jeweils abzusperren.

           5.  Für undichte Spritzenschläuche sind Schlauchbinden nach Durlacher Muster anzuschaffen und defekte Schläuche, wie solche bei der Probe verwendet wurden, ganz auszuscheiden. Der Unterzeichnete ist gern bereit, der Löschmannschaft zu zeigen, wie eine Übung abzuhalten ist.

           Durlach, den 5. Mai 1913    Kurt Weiß   Bezirks-Feuerlöschinspektor"[4]

1931/1933      Die letzte Gemeinderatssitzung vor der Machtübernahme Hitlers fand am 15. Januar 1933 statt. 91 männliche Personen von Wolfartsweier, zwischen dem 20igsten und 40igsten Lebensjahr, wurden in die Löschmannschaften eingeteilt. Noch war Bürgermeister Adolf Klenert Kommandant und Gemeinderat Robert Huber sein Stellvertreter. Niemand war älter als vierzig, fast alle haben einen handwerklichen Beruf, aber auf die Art des Berufes schien es nicht anzukommen.

1935   1935 stehen auf der Einteilungsliste für die Feuerlöschmannschaften wieder 94 Namen, allerdings 17 durchgestrichen und durch neue Namen ersetzt. Ob sieBürgermeister Dollinger schon vorkorrigiert hat, d. h. "unliebsame Zeitgenossen" ausgesondert wissen wollte, ist nur Spekulation, Hinweise darauf gibt es nicht. Das Alter der Wehr wurde auf 20 bis 35 Jahre heruntergesetzt.

1937   Diese korrigierte Liste von 1935 wies 1937 die Wehr mit unverändert 94 Männern aus, streng gegliedert in sieben Züge: Die Rettungs- und Leitermannschaft, die Hydrantenmannschaft mit Obmann Oskar Münchgesang, Dirigent beim Musikverein EINHEIT, die Schlauchmannschaft, die Bedienung der großen Spritze, die Bedienung der kleinen Spritze, die Hilfsmannschaft und die Wachmannschaft. Die Männer waren nicht älter als 37 und nicht jünger als 20 Jahre. Diese Mannschaft bildete die Ausgangslage für die 1938 zu gründende "Freiwillige Feuerwehr" in Wolfartsweier.

Drittes Reich – Freiwillige Feuerwehr oder Polizeihilfstruppe?

Die Freiwillige Feuerwehr Wolfartsweier im Dritten Reich von der Gründung bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs

 

1938   Am 30. März 1938 setzte Wilhelm Dollinger, Bürgermeister von Wolfartsweier, seine Unterschrift unter das Gründungsprotokoll der Freiwilligen Feuerwehr in Wolfartsweier, mit dem Zusatz "Oberbrandmeister". Karl Volk, Hauptlehrer an der Grundschule des Ortes und "Brandmeister", führte Protokoll. Für die Männer im Ort waren die Bekämpfung von Feuer und Rettungsmaßnahmen nichts Neues. Seit langem hatten sie diese Aufgaben bewältigt. Auf der Mitgliederliste vom 15. November 1938 werden nur noch 43 Männer genannt, alle mit ihrem Rang: 3 Brandmeister, 2 Löschmeister, 8 Ober- und 20 Feuerwehrmänner. Dazu kam die Feuerwehrkapelle mit Oskar Münchgesang, Dirigent und Brandmeister, sein Vertreter Karl Supper, Oberfeuerwehrmann, sowie 8 Feuerwehrmänner.[5]

           Jetzt sollten sie "Freiwillige" sein, wurden aber von den Machthabern des Dritten Reichs als Polizeihilfstruppe missbraucht. Der anwesende Kreisfeuerwehrführer Walter betonte in seiner Ansprache die Notwendigkeit des Brandschutzes, auch "im Kriegsfall"! – und tatsächlich brach nach eineinhalb Jahren der Zweite Weltkrieg aus! Er führte weiter aus: Die Aufgabe, "Kostbares Volksgut vor der Vernichtung zu schützen" müsse heute von "Fachleuten" ausgeübt werden.

           Aber: Der Geist der "Freiwilligkeit" solle bei der Wehr "erhalten" bleiben. Sie müsse sich vorläufig noch als Verein eintragen lassen und benötige deshalb eine Satzung. Diese sei "im ganzen Reich einheitlich".? Das entsprach der Gleichschaltung aller Vereine seit 1933!

           Und die Gemeinde müsse einen Teil der Kosten tragen.

           Als der Kreiswehrführer Walter zum Eintritt in die Wehr aufrief, besiegelten 52 Männer mit ihrer Unterschrift ihre Mitgliedschaft.

           "Bürgermeister Dollinger stellt sich als Wehrführer an die Spitze".

           Stellvertreter wird August Ringwald, Zimmermann.

           Schriftführer: Gerhard Westenfelder, Kaufmann

           Kassier Reinhard Murr, Kaufmann

           Gerätewart Otto Supper, Maurer.

           Karl Supper, 1. Vorsitzender des Musikvereins EINHEIT versprach, "den Verein geschlossen als Feuerwehrkapelle in die Wehr zu überführen".

           Der Musikverein unter der Leitung seines Dirigenten Oskar Münchgesang spielte "zur Eröffnung der Gründungsveranstaltung einige schneidige Märsche..." Oskar Münchgesang war in der Wehr kein Unbekannter. Schon seit 1920 gehörte er zur Hydrantenmannschaft der Wolfartsweierer Feuerwehr, deren Obmann er seit 1937 war. Zu den Bedienungsmännern der großen Spritze zählte er seit 1927.[6]

           Sechs Tage später fand der erste Dienst abends um 8.15 Uhr statt.

           Ein monatlicher Beitrag von 20 Pfennig war von allen Beteiligten zu zahlen, und freiwillige Kameraden sollten straßenweise "außerordentliche Mitglieder" werben. Versammlungsort wurde die Gastwirtschaft "Zum Rössle".

Das Dritte Reich und die geforderte "Freiwilligkeit"

1933   Die Freiwilligkeit der Wolfartsweierer Feuerwehr war aber alles andere als freiwillig.[7] Schon am 15. Dezember 1933 beabsichtigten die Nationalsozialisten, die Feuerwehren in Polizei- und Hilfspolizeitruppen umzuwandeln. Und seit dem 25. Mai 1934 wurden die Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr nicht mehr vom gesamten Feuerwehrkops gewählt, sondern vom Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes nach Zustimmung des Landrats ernannt. Im Feuerwehrlöschgesetz vom 23. November 1938 heißt es dann lapidar zur Aufstellung einer Freiwilligen Feuerwehr: "...die Schaffung einer straff organisierten, vom Führerprinzip geleiteten, rechtseinheitlich gestalteten, von geschulten Kräften geführten Polizeitruppe unter staatlicher Aufsicht"[8].

           Die "Hilfstruppe" ist dem Ortspolizeiverwalter unterstellt und die gesamte Organisation der nach Löscheinheiten gegliederten Hilfspolizeitruppen bestimmt der Reichsminister des Innern.

           Da die Bürgermeister zugleich Ortspolizeiverwalter waren, wurden sie automatisch Kommandanten der Wehr. Dollinger aber fehlte die fachliche Ausbildung, und er musste zwei Jahre die Feuerwehrfachschule in Schwetzingen besuchen. Aber er entschied schon bei der Gründung über die Aufnahme der Freiwilligen. Früher aktiven SPD-Anhängern wurde der Eintritt verwehrt.[9]

1943   Auch zwischen dem Schriftführer Westenfelder und dem Kommandanten Dollinger spitzten sich die Meinungsverschiedenheiten immer mehr zu. Dollinger setzte ihn als Schriftführer ab, woraufhin Gerhard Westenfelder aus der Freiwilligen Feuerwehr austrat.[10]

           Schriftführer Westenfelder unterschrieb seine Protokolle nie mit dem obligaten "Heil Hitler". Nach 1945 setzte er über seine Unterschrift: "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr".

1938 – 1970 Der für die Vereinsarbeit festgelegte monatliche Mitgliedsbeitrag von 0,20 RM wurde nach der Währungsreform bis 1979 in DM 0,20 erhoben. Um den Zusammenhalt zu fördern, veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr in Wolfartsweier von Beginn an gesellige Kameradschaftsabende.

1941   Im März 1941 zählte die Wehr 46 aktive Mann, von denen zwölf in die Wehrmacht eingezogen waren und der Mannschaft fehlten. Aber nach den Protokollen, die Gerhard Westenfelder gewissenhaft führte, gab es bis jetzt keinen wirklichen Ernstfall. Das änderte sich ab 1942 durch die immer massiveren Luftangriffe, die Tod und Zerstörung brachten, vollkommen. Fünf Bereitschaftsgruppen waren, wöchentlich abwechselnd, bei Fliegeralarmen einsatzbereit. Die Wolfartsweierer Feuerwehr wurde nicht nur nach Karlsruhe gerufen, sondern ab und zu sogar nach Bruchsal und Mannheim.

Der verlorene Zweite Weltkrieg - Wiederaufbau der Wehr – Einsätze und Probenpflicht

Neuanfang

1945   Der Zweite Weltkrieg war verloren. Die Bevölkerung in Wolfartsweier vermehrte sich durch den Zustrom vieler Flüchtlinge von 600 auf 760 Personen und stieg in den folgenden Jahren auf 1400 Einwohner weiter an. ? Heute, im Jubiläumsjahr 2013 hat Wolfartsweier 3170 Einwohner. ? Der Brandschutz musste möglichst schnell wieder hergestellt werden. Aber es fehlten nicht nur die Ausrüstungsgegenstände, sondern die Mannschaft hatte herbe Verluste zu beklagen. Sieben Kameraden waren gefallen, drei verstorben, zehn vermisst oder in Gefangenschaft geraten. Viele, die überlebt hatten, wollten sich nicht wieder durch Befehle und Pflichten einengen und einbinden lassen.

1947   Wolfartsweier wurde nach Abzug der französischen Streitkräfte von den Amerikanern besetzt. Die amerikanische Militärregierung verlangte 1947 aus Sicherheitsgründen, daß in allen, auch kleinen Gemeinden, wieder eine örtliche einsatzbereite Freiwillige Feuerwehr organisiert werde. Diese hatten unpolitisch und unabhängig zu sein, und sie durften von der Vollzugspolizei weder kontrolliert noch überwacht werden. Der militärische Gruß und das Tragen militärischer Abzeichen auf den Uniformen war strengstens verboten.

1947   Trotz der ungünstigen Voraussetzungen konstituierte sich mit alten und neuen Freiwilligen eine neue Freiwillige Feuerwehr in Wolfartsweier. Am 12. Januar 1947 fand, nach sechsjähriger Pause, die erste Generalversammlung nach Kriegsende statt. Der Kommandant August Ringwald und seine Vorstandsmitglieder Eduard Küffner (Stellvertreter), Gerhard Murr (Kassierer) und Gerhard Westenfelder (wieder Schriftführer), wurden in freier und geheimer Wahl gewählt. Das Kommando (die Verwaltung) wurde durch den Unterkassierer Heinrich Becker und den Motorspritzenwart Walter Frank erweitert.

           Bürgermeister Robert Huber machte in seiner Ansprache den Unterschied zur Wehr im Dritten Reich deutlich und unterstrich, daß "die Wehr sich jederzeit von Politik freihalten solle".

1948   Ein Jahr danach, am 28. Februar 1948, übernahm Reinhard Murr das Kommando. August Ringwald trat mit 65 Jahren in die Altersmannschaft über und wurde zum Ehrenkommandanten ernannt.

1950-1960      In den Jahren des Wirtschaftswunders konsolidierte und stabilisierte sich auch die Feuerwehr, was nicht so einfach war, denn alle waren mehr oder weniger überbeschäftigt. Die Zeit für Wehrübungen musste aufgebracht, Einsätze bewältigt und Veranstaltungen sollten vorbereitet und durchgeführt werden. Es mangelte, wie später noch oft, an der nötigen Motivation und vor allem an Zeit und deshalb an der Präsens.

1964   Deshalb erfand man 1964 Anreize. Die lückenlose Teilnahme an den jährlichen Übungen wurde mit einem Bier- oder Weinbecher belohnt. Wer sechs dieser Becker erworben hatte, erhielt den dazugehörigen Krug. Seit 1976 erhielt man für jeden Probenbesuch einen Gutschein in Höhe von DM 1,-. Langsam wuchs die Lust am Mitmachen, und sogar die Disziplin und das allgemeine Engagement der aktiven Mitglieder verbesserte sich.

Im 20. Jahrhundert – die alte Feuerwehr mit neuen Aufgaben

1978   Als die Wehr auf vierzig Jahre ihres Bestehens zurückblickte, konnte Norbert Baumgartner 42 Aktive, 18 Jungfeuerwehrleute und 8 Angehörige der Altersmannschaft begrüßen.

1988   Das 50ig jährige Bestehen 1988 feierte man mit einem umfangreichen Programm. Den Festabend bereicherte ein Großer Zapfenstreich und am nächsten Tag bewunderten viele Einwohner und Gäste an den Straßenrändern einen sehenswerten Festumzug. Die Feuerwehr in Wolfartsweier ist fest verwurzelt im Ort und für jeden Bürger hat sie den Stellenwert, der ihr gebührt. Kommandant Norbert Baumgartner führte die Wehr seit 1966.

           Parallel zur Entwicklung der Brandschutz-Geräte entwickelte die Wehr immer größere Fähigkeiten, diese neuen Errungenschaften auch richtig und erfolgreich einzusetzen, um allen Ansprüchen bei Notfällen gerecht zu werden.

1837/1975      Früher wie heute überschwemmt der Wetterbach nach Sturzregen und Gewittern die Gemarkung von Wolfartsweier[11]. Heute haben sich die Hilfsmöglichkeiten bei Katastrophen verändert. Die Wehr wird zur "Wasserwehr". Mit Pumpen können vollgelaufene Keller leergepumpt werden. Am oberen Einlauf des Wetterbachs beim Schwimmbad setzte man ein Wehrgitter ein, damit angeschwemmtes Holz und Geröll aufgefangen wird. Für das Regenwasser lässt sich heute ein zweiter Kanal öffnen.

           Auch bei Großbränden half die Wolfartsweierer Freiwillige Feuerwehr beim Löschen und Retten. Als das Dach des Theaterneubaus in Karlsruhe brannte, oder als ein gewaltiges Feuer im Gebäudekomplexes der Geschenk-Versandhauses Heine ausgebrochen war, unterstützte die Wehr den Einsatz der anderen Wehren.

           Neue Geräte verlangen unermüdliches Proben und Üben. Kenntnisse über die Bedienung von Funkeinrichtungen, Atemschutzgeräten und modernen Löschgeräten müssen sich die Feuerwehrmänner aneignen. Kurse zum Gruppen- und Zugführer, zum Maschinisten, zur Funker-Ausbildung und natürlich die Grundkurse werden besucht und erfolgreich abgeschlossen. Auf der Atemschutzstrecke in Karlsruhe heißt es, sich mit den schweren Atemschutzgeräten zu bewähren! Aber auch Erste-Hilfe-Kurse gehören zur Ausbildung. Für alle Notfälle musste und muss die Wehr gerüstet sein.

1970   Doch auch die Art der Katastrophen ändert sich ständig und wäre für die Menschen vor hundert Jahren noch unvorstellbar gewesen. 1969 wurde in einer Großübung mit benachbarten Feuerwehreinheiten ein Flugzeugabsturz in der Bergwaldsiedlung angenommen. Er wurde am 19. April 1970 bittere Wirklichkeit. Ein Flugzeug stürzte im Bergwald auf die Fridtjof-Nansen-Straße.

1998   1998 stehen in der Freiwilligen Feuerwehr Karlsruhe Abteilung Wolfartsweier 50 Aktive Wehrleute bereit, um in Notfällen zu helfen. 15 Wehrleute gehören zur Altersmannschaft, 15 Jugendliche unter 18 Jahren zur Jugendmannschaft, es sind 8 Mädchen und 7 Jungen. Kommandant ist seit 32 Jahren Hauptbrandmeister Norbert Baumgartner, sein Stellvertreter ist Manfred Postweiler aus der Steinkreuzstraße. Neun mal musste die Wehr 1997 ausrücken, ein mal wegen Feueralarm, aber drei mal wegen Überschwemmungen. Das schwerste Unglück im Ort war die Gasexplosion am 29.Juli 1997, durch die die Schlossbergstuben gänzlich zerstört wurden.[12]

Das 21. Jahrhundert – moderne Zeiten Unfälle und Katastrophen, Hilfsdienste für alle

2002   Seit dem 1. Juli 2002 werden die Wolfartsweierer Feuerwehrmänner auch in Durlach und bei Unfällen auf der BAB 5 zwischen Durlach und Karlsruhe Süd eingesetzt. Die Behelfsaus- und einfahrt hinter der Gärtnerei Bühler auf die BAB 8 darf von ihnen benutzt werden. Schwere Unfälle ereignen sich immer wieder auf der Autobahn-Gefällstrecke der BAB 8 von und nach Stuttgart. Immer häufiger muss die Freiwillige Feuerwehr in Wolfartsweier wegen brennender Autos und verunglückter Lastkraftwagen auf der BAB 8 ausrücken. Im Jahr 2007 wurde die Hälfte der Einsätze auf der Autobahn geleistet.

1992/2004      Nicht nur Brände müssen gelöscht werden, sondern Stürme und Unwetter, Regen und Hagel sind keine Seltenheit mehr und verursachen Gefahr und Schäden.

           Doch, obwohl für uns der Orkan "Lothar" 1999, und ebenso einige Unwetter mit Sturm und Regen, schlimme Folgen hatten, und zu den Aufgaben unserer Wehr das Beseitigen umgestürzter ? im Winter oft durch Schneebruch umgebrochener – Bäume gehört, so sind es vergleichsweise mit ozeanischen Wirbelstürmen und nachfolgenden Tsunami-Wellen zu bewältigende Ereignisse. In einer globalen Welt lassen auch große Katastrophen in fernen Ländern selbst eine so kleine Gemeinde wie Wolfartsweier nicht unberührt.

2004   2004, nach den verheerenden Tsunami-Schäden in Indonesien, konnten unsere Feuerwehrmänner zwar nicht vor Ort helfen, aber nach dem Grundsatz, "EINER FÜR ALLE, ALLE FÜR EINEN", rief Manfred Postweiler, 2004 Kommandant der Feuerwehr, alle Vereine in Wolfartsweier auf, eine Benefiz-Veranstaltung zu organisieren. Die Rathausverwaltung setzte sich ebenso ein wie viele Ehrenamtliche aus den Vereinen und den Kirchengemeinden. Es kamen stolze 8300,- € zusammen, die man den Fischern in Indonesien für neue Fischerboote transferieren konnte.

Ordnen, Schützen und Bewachen

           Ordnen, Schützen und Bewachen sind für die Wehr selbstverständliche Aufgaben. Zweimal, jeweils am 15. und am 30. eines Monats, ist sie für den Sicherheitswachdienst im Staatstheater von Karlsruhe zuständig. Bei größeren Wettbewerben wie der "Tour de Ländle" oder der "Tour de France", für die zehn Mann angefordert wurden, und bei den Marathonläufen in Karlsruhe übernimmt sie Absperrdienste und stellt Streckenposten.

           Brandschutzerziehung mit Alarm- und Räumungsübungen im Kindergarten und in der Grundschule in Wolfartsweier, dazu Informationsgespräche für die Erzieherinnen und Lehrer/innen sind wichtige Aktivitäten der Wehr, und kommen gut an.

           Am Totensonntag und bei Beerdigungen von Kameraden hält sie die Ehrenwache.

Kameradschaft - gesellige Abende – Ehrungen und Beförderungen

2000   Das Miteinander und des gemeinsame Füreinander-Einstehen wurde und wird bei den Freiwilligen Feuerwehren im Land durch das Kennenlernen des Anderen bei geselligen Abenden, bei Tagesausflügen und Kurzreisen gepflegt und gefördert. So auch in Wolfartsweier. Ein besonders freundliches und partnerschaftliches Verhältnis hat die Wehr nach der Wiedervereinigung Deutschlands 1989 mit der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr in Kenz-Rubitz (Mecklenburg-Vorpommern) aufgebaut.

2001   Drei Tage im September 2001 besuchte die Wolfartsweierer Wehr ihre Kollegen in Kenz- Rubitz. Sie brachte ihr altes Löschfahrzeug LF8 mit, das in Wolfartsweier durch ein neues ersetzt wurde, und überließ es der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr in Kenz-Rubitz. Dort war die Freude groß.

2002   Bei einem Gegenbesuch brachten die Familien der Feuerwehr in Wolfartsweier die Gäste privat unter und zeigten ihnen die Stadt Karlsruhe und unser "Dorf" Wolfartsweier. Längst ist es gute Tradition geworden, einander zu sehen und zu besuchen, wenigstens alle ein oder zwei Jahre einmal.

2003   Norbert Baumgartner, der Kommandant war es, der diese Freundschaft begonnen hat. Am 14. März 2003 wurde Hauptbrandmeister Norbert Baumgartner und Ehrenmitglied der Wehr nach 40 Jahren Dienst (1963 - 2003) als Kommandant der Wolfartsweierer Freiwilligen Feuerwehr mit einem großen Fest-Banquett in der Hermann Ringwald Halle verabschiedet. Nach vielen Auszeichnungen, wie das Feuerwehrehrenkreuz in Gold, das ihm 1994 der Vorsitzende des Stadtfeuerwehrverbandes anheftete, erhielt er 2003 das höchste Feuerwehrabzeichen in Gold des deutschen Feuerwehrverbandes, und wurde zum Ehrenkommandanten ernannt. Bis zu seiner letzten Übung am 5. November 2004, die er als Zugführer leitete, stand er der aktiven Abteilung zur Verfügung.

           Ehrungen und Beförderungen werden stets feierlich anerkennend verliehen und ausgesprochen. Die Wehr kann vieles vorzeigen. Doch kein Preis ohne Fleiß. Proben und Übungen für den Ernstfall, Training auf der Atemschutzstrecke von Karlsruhe, Warten der Geräte, Erhaltung des Gerätehauses, dazu Sport und Teilnahmen an den Orts- und den Indiaka-Turnieren, an Wettkämpfen unter den Feuerwehren des Landes, die Teilnahme an den Veranstaltungen der nachbarlichen Feuerwehren, sowie das Ausrichten eigener Unternehmungen und Feiern, gehören zum umfangreichen Repertoire der Wehr.

Ausbildung und Lehrgänge

Alle Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr in Wolfartsweier absolvieren immer wieder die angebotenen Lehrgänge und Übungen. Einige seien hier aufgeführt:

           Grundlehrgang für jeden Feuerwehrmann

           Zugführer Lehrgang an Landesfeuerwehrschule in Bruchsal

           Gruppenführer Lehrgang an Landesfeuerwehrschule in Bruchsal

           Maschinisten-Lehrgang

Atemschutzgeräteträgerlehrgang und dazu die Unterweisungen auf der Atemschutzstrecke in Karlsruhe

           Kettensägelehrgang

           Fahrschule und Fahrprüfung für die Führerscheinklasse C

           Funkerlehrgang für die Funksprechgeräte

           Übungen unter realen Bedingungen in Stetten a.k.M.

Die Freiwillige Feuerwehr in Wolfartsweier tut alles, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. Dafür gebührt ihr der Dank des Bürgers. Ltr. Branddirektor Wiechmann von der Berufsfeuerwehr in Karlsruhe errechnete einmal, dass bei einer Karlsruher Einwohnerzahl von 270 000 jeder Bürger monatlich € 8,- zahlt, um jederzeit einen 24 Stundeneinsatz der Wehren zu erhalten.

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Wolfartsweier hat wieder einen Maibaum

2008   Und auch das leistet die Feuerwehr für die örtliche Gemeinde. Dank der Feuerwehr von Wolfartsweier, lebt eine alte Dorftradition wieder auf. Zum 1. Mai stellen die Männer der Wehr einen Maibaum auf. Der erste stand 2008 auf der Ponderosa, der zweite sollte 2011 an der Kreuzung Steinkreuzstraße/Schlossbergstraße zum 750-Jahr-Jubiläum des Ortes aufgestellt werden. Da hier just zu diesem Zeitpunkt die Straße neu verlegt wurde, richtete man ihn vor die Hermann Ringwald Halle auf.


[1] Meyer Konversations-Lexikon Bd. 6, Leipzig, Wien 1905, S. 507

[2] WRA  A 64, Protokoll der Bürgerausschusssitzung am 1. Januar 1838

[3] WRA B 118, 1894, 1. Mai, S. 1-5

[4] WRA  A 21, 1913, 5. Mai

[5] Elga Roellecke, Vereine und Vereinigungen, Chronik Wolfartsweier Heft 3, 1998, S. 116 ff und 136 ff.

[6] WRA  B 118, 1920, 9.September,  1923, 25. Juni,  1927, 18. Juli und  1937, 15. Januar

[7] 50 Jahre Freiwillige Feuerwehr Wolfartsweier, Festschrift 1988, Elga Roellecke Chronik 1938-1988, S. 41 ff.,ausführliche Darstellung der Gründungszeit mit Abbildungen.

[8] Karl Alexander Stiefel, Baden 1648-1952, Bd. II, Karlsruhe 1979, S. 1379 ff. Hervorhebung durch Verfasserin

[9] Mündliche Auskunft des damaligen Kassierers und  späteren Kommandanten Reinhard Murr.

[10] Protokollbuch der FFW Wolfartsweier, Bd. I, S.19

[11] GLA 348 /720-723, 11. August 1837, Die große Überschwemmung am 11. August 1837. Damals hatte man weder Pumpen noch eine ausgebildete "Wasserwehr". Siehe: Elga Roellecke, Wasser und Straßen, Chronik Wolfartsweier Heft 2, 1996, S. 20

[12] Elga Roellecke, Vereine und Vereinigungen, Gasthäuser, Chronik Wolfartsweier Heft 3, 1998, S. 188 ff.

Einsatztag: 24.03.2019

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Einsatztag: 10.03.2019

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