| 1939 | Als die neugegründete Freiwillige Feuerwehr Wolfartsweier 1939 von der Firma Metz in Karlsruhe eine Motorspritze, einen Schlauchwagen und zwei Schiebeleitern geliefert bekam, konnte sie nichtahnen, welch eine Ausstattung um die Jahrtausendwende notwendig sein würde, um nur annähernd den Anforderungen des Brandschutzes sowie der Technischen Hilfeleistung in unserer hochtechnisierten Welt gewachsen zu sein. |
| 1940 | Die Wehr erhält Löschgeräte und Ausstattung im Wert von 5942,19 RM. |
| 1943 | Der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Wolfartsweier Wilhelm Dollinger hatte ein leichtes Löschgruppenfahrzeug vom Typ LF8 über die Firma Schoemperlen & Gast bei Daimler-Benz in in Gaggenau bestellt. Die Genehmigung zog sich bis 1944 hin. So kam es nicht mehr zur Auslieferung. Von der Firma Daimler-Benz lag ein Angebot von über 10762,40 RM vor, davon hätte im Krieg der Staat 50% bezahlt, die Gemeinde Wolfartsweier mit 750 Einwohner hätte 5250 RM tragen müssen. |
| 1948 | Die Motorspritze war nicht mehr reparaturfähig. Die Mittel in Höhe von 1100,-DM für einen neuen Motor fehlten. In Eigeninitiative führte die Wehr eine Sammlung durch, damit die TS8 (800 Liter Förderleistung pro Minute), das einzige Löschgerät, das der Wehr zur Verfügung stand, wieder einsatzfähig gemacht werden konnte. |
| 1949 | Die Firma Genscher & Co. überließ der Wehr leihweise 30 Stück Schnellkupplungsrohre. |
| 1960 | Die Wehr besitzt nach einer Erhebung vom 10.Februar folgende Geräte: 1 TS8/8; 1 Anhänger für TS 8/8; 1 Handdruckspritze; 1 Hydrantenwagen; 2 zweiteilige tragbare Schiebeleitern (10m); 6 Saugschläuche; diverse Druckschläuche; 2 Verteiler; 6 C-Strahlrohre; 2 B-Strahlrohre; 1 Sprühstrahlrohr; 2 Tornisterschaumlöscher; 35 Lederhelme; 34 Arbeitsanzüge; 1 Melder am Rathaus; 1 elektrische Sirene; 1 gerätehaus; Leitungsnetz war vorhanden, Wasserentnahme über Hydranten. |
| 1961 | Die Ausstattung der Wehr wurde durch ein Tragkraftspritzenfahrzeug TSF Ford Kombi FK 1250 mit einer Tragkraftspritze TS 8/8 mit VW-Motor(Gesamtpreis: 13590,-DM) bereichert. Ein neuzeitliches Motorlöschfahrzeug, das der Wehr schon am 13.08.1961 nachts eine rasche und erfolgreiche Brandbekämpfung ermöglichte, als ein Schuppen Max Gräbers durch Selbstentzündung in hellen Flammen stand. |
| 1962 | Anschaffung von 6 x 15m B-Schläuchen. |
| 1969 | In Wolfartsweier wurden vier- und fünfstöckige Häuser gebaut. Die Die vorhandenen Leiternreichten bei einer eventuellen Brandbekämpfung in diesen Häusern nicht mehr aus. Der Bürgermeister von Wolfartsweier bestätigt, dass in einem solchen Fall die Ettlinger Wehr gerufen werden muss. |
| 1971 | Die umfangreichere Ausstattung und eine bessere Ausbildung für die Wehr machten ein eigenes Feuerwehrhaus dringend notwendig. Ende 1971 wurden die Aufträge für ein neues Feuerwehrhaus neben dem alten Rathaus vergeben. Im Dezember 1971 wird ein Antrag auf schweres Atemschutzgerät gestellt. |
| 1972 | Am 24.November konnte das neue Gerätehaus mit einem Lehrsaal eingeweiht werden. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 200976,90 DM. |
| 1973 | Bestückung des Feuerwehrautos, das auch einen Wappen erhält. |
| 1974 | Am 1.Februar erfolgt die offizielle Übergabe eines neuen Feuerwehrfahrzeugs von der Firma Metz in Karlsruhe. Es handelte sich um ein schweres LF 8 vom Typ Mercedes-Benz 608D. Im selben Jahr wurden die Feuerwehrhelme mit Leuchtfarbe umgespritzt. Ein Greifzug wurde gekauft. |
| 1976 | Die alten Stahlhelme wurden gegen Leichtmetallhelme umgetauscht. |
| 1977 | Für die Anschaffung von Geräten standen 13000,-DM und |
| 1978 | 14500,-DM zur Verfügung. Angeschafft wurden 1 Funkgerät à 5000,-DM, 10 Funkmeldeempfänger à 1500,-DM, 4 Atemschutzgeräte à 2000,-DM sowie neue Bekleidung für 8200,-DM. Am 28.April 1978 wurde der Wehr ein neues Löschfahrzeug vom Typ TSF Mercedes-Benz 308-33 übergeben. Der alte Ford Kombi wurde vom TÜV für nicht mehr verkehrstüchtig befuden und eine weitere Benutzung untersagt. Die Beschaffungskosten für das neue TSF beliefem sich auf 45000,-DM. |
| 1979 | Das Feuerwehrgerätehaus wurde baulich erweitert. Der Jugendwehr konnte ein eigener Raum zur Verfügung gestellt werden, den sie in Eigenarbeit renovierte und einrichtete. |
| 1982 | Am Rathaus und in der Nordoststraße wurde je ein Feuermelder installiert. |
| 1988 | Das 50jährige Bestehen wurde mit Zapfenstreich und viel Prominenz gefeiert. |
| 1993 | Die Wehr erhält für ihre Einsätze auf der Autobahn und außerhalb der Ortschaft ein Tanklöschfahrzeug TLF 16/24Tr. mit 2400 Liter Wasser an Bord. Da dieses Fahrzeug den LKW-Führerschein erfordert, mussten die Maschinisten den entsprechenden Führerschein nachmachen, der von der Stadt Karlsruhe bezahlt wurde. Das TSF ging in den Besitz der Abteilung Mühlburg über. |
| 1999 | Fertigstellung des Umbaus des Gerätehauses, bei dem die Mitglieder der Abteilung insgesamt 3590 Stunden Eigenleistung (vom 5.5.1995 - 9.12.1999) erbrachten. |
| 2000 | Die Wehr erhält ein neues Löschgruppenfahrzeug LF 8/6 mit 600Liter Löschwassertank vom Typ MAN 8.163 der Firma H&E Feuerwehrfahrzeuge aus Karlsruhe. Das 26 Jahr alte LF 8, das der Wehr gute Dienste leistete wurde der Freiwilligen Feuerwehr aus Kenz-Rubitz bei Rostock überlassen. Es hat sich mit dieser Feuerwehr eine herzliche Freundschaft entwickelt. |
| 2001 | Die Abteilung erhält im Oktober des Jahres einen MTW (Mannschaftstransportwagen) Baujahr 1987 des Typs Mercedes-Benz 207D, der zuvor bei der Berufsfeuerwehr Karlsruhe stationiert war. Die Wehr besitzt erstmals in der Geschichte drei Feuerwehrfahrzeuge. Seit 2001 hat die Wehr zwei aktive Feuerwehrfrauen. |
| 2005 | Die Fahrzeughalle wird mit einer Abgasabsauganlage ausgerüstet. |
| 2008 | Die Abteilung erhält im Mai einen neuen MTW (Mannschaftstransportwagen) des Typs Mercedes-Benz Sprinter 311. |