Letzte Beiträge

Ehrungen für treue Dienste innerhalb der Feuerwehr

Die ehrenamtliche Tätigkeit innerhalb der freiwilligen Feuerwehr fordert viel Engagement,unermüdlichen Einsatz zu jeder Tageszeit, selbstlose Hilfeleistung im Dienst für die Bürgerinnen und Bürger und jede Menge Zeit, die man in seiner Freizeit aufbringt. Um so schöner ist es, wenn es Menschen gibt, die dieses Engagement mit vollem Herzblut über viele Jahre erbringen.

Diese wertvolle ehrenamtliche Tätigkeit gilt es immer wieder angemessen wertzuschätzen. Eine solche Würdigung erhielten vier unserer Feuerwehrmitglieder in feierlichem Rahmen bei der Verleihung des Feuerwehr-Ehrenzeichens des Landes Baden-Württemberg im Haus Solms in Karlsruhe. In einem offiziellen Teil richtete sich die Karlsruher Bürgermeisterin Frau
Lisbach zunächst mit Worten der Anerkennung und des Dankes an die zahlreichen zu ehrenden Feuerwehrangehörigen. Daran schloss eine feierliche Überreichung der Feuerwehr-Ehrenzeichen, überbracht vom Kommandanten der Feuerwehr Karlsruhe, Herrn Geldner sowie Frau Lisbach, an. Dabei wurden aus unserer Abteilung Oberfeuerwehrmann
Raphael Müller und Löschmeister Patrick Hablitzel für 15 Jahre Engagement für die Freiwillige Feuerwehr geehrt und erhielten für ihre Dienste die Ehrennadel in Bronze. Die Ehrennadel in Silber erhielten unsere Oberfeuerwehrfrau Simone Hoffmann und unser Oberlöschmeister Andreas Postweiler für 25 Jahre treuen Dienst innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr Karlsruhe.

Daran anschließend fand ein gemütlicher Ausklang mit köstlicher Verpflegung und viel Zeit zum geselligen Austausch der geehrten Feuerwehrleute untereinander und deren Begleitungen statt.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Mitgliedern Simone Hoffmann, Patrick Hablitzel, Raphael Müller und Andreas Postweiler für ihre unermüdliche ehrenamtliche Tätigkeit innerhalb der Feuerwehr Karlsruhe, insbesondere für ihr unentbehrliches Engagement innerhalb der Abteilung Wolfartsweier.

Auf hoffentlich zahlreiche weitere Jahre!

Weißwurst, Spaß und „alde G´schichde“

Dieses Motto fasst vortrefflich die Zusammenkunft unserer Alterskameraden am vergangenen Sonntag im Feuerwehrhaus zusammen. Viel berichtet über Einsätze, Übungen, Feste und Unternehmungen unserer Jüngsten, erstrahlt unsere Website seit März dieses Jahres in neuem Glanz. Umso schöner nun auch von den Kameraden zu erzählen, die den Brandschutz früher sicherten, die ihr Wissen an Jüngere weitergaben sowie das Feuerwehrleben in Wolfartsweier maßgeblich gestaltet haben. Dass sie es heute noch immer mitgestalten, indem sie unsere Feste tatkräftig unterstützen oder auch mit guten Ratschlägen zur Seite stehen, beweist die Freude der Männer beim gemütlichen Weißwurstfrühstück.

Federführend hat Altersobmann Jochen Kolb großzügig für seine Altersmannschaft kulinarisch
aufgetischt. Dreizehn Mann, rund 700 Jahre Lebenserfahrung und ein paar Stunden Spaß bei ihrer Feuerwehr standen nun an. Viele alte Stories kamen auf den Tisch, die nicht nur für fröhliches Gelächter sorgten, sondern vielmehr die spannende Feuerwehrvergangenheit lebendig werden ließen.

Dieses Treffen ruft förmlich nach Wiederholung und wird nun regelmäßig stattfinden.

Neuer Maschinist bei unserer Feuerwehr

Eine lehrreiche und spannende Zeit liegt hinter unserem Kameraden Maximilian Huber, denn er nahm in den vergangenen Wochen an einem Lehrgang „Maschinist für Löschfahrzeuge“ teil. Nach dem Absolvieren des Führerscheins der Klasse C ging es im Lehrgang der Branddirektion Karlsruhe dann darum, sich mit der Handhabung verschiedener Löschfahrzeuge und deren Geräten auseinanderzusetzen. Dabei wurde an mehreren Tagen der Umgang mit verschiedenen Pumpen und den zahlreichen Gerätschaften der Fahrzeuge sowohl theoretisch
kennengelernt als auch praktisch erprobt und geübt. Der Lehrgang schloss mit einer praktischen sowie einer theoretischen Prüfung, die Maximilian Huber erfolgreich ablegte. Wir gratulieren unserem neuen Maschinisten ganz herzlich zum erfolgreich absolvierten Maschinistenlehrgang und wünschen ihm allzeit gute Fahrt!

Spektakuläre Großübung beim Oberwaldstadion

Starke Zusammenarbeit: Gemeinsam für das Wohl der Bevölkerung – Unter diesem Motto stand eine Großübung der Freiwilligen Feuerwehren und des Deutschen Roten Kreuzes rund um Durlach am vergangenen Samstag, dem 08.10.2022. Nach langer Planung und aufwändiger Vorbereitung durch drei Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Durlach war es am Samstagmorgen für die Abteilungen Durlach, Durlach-Aue und Wolfartsweier sowie den DRK-Ortsverein Durlach endlich soweit. Hoch motiviert und gespannt, was die Einsatzübung bereithält, stellten sich rund 40 Einsatzkräfte mit vier Löschgruppenfahrzeugen und einem Tanklöschfahrzeug am Bereitstellungsraum auf und warteten auf die Alarmierung. Schon kurze Zeit später wurde per Funk ein Kleinbrand auf dem Dach der Boulderhalle bei der Spielvereinigung 1910 Durlach Aue e.V. gemeldet, zu dem es während laufender Dacharbeiten kam.

Sofort machte sich die Abteilung Durlach-Aue sowie der Einsatzleitdienst mit Blaulicht und Martinshorn auf den Weg zum Oberwaldstadion. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass weitere Einsatzkräfte benötigt werden, da sich der Kleinbrand rasant ausbreitete und auf die angrenzende Tennishalle überzugreifen drohte. Nun war schnelle Hilfe von den Abteilungen Durlach und Wolfartsweier gefragt, die mit vier weiteren Fahrzeugen anrückten. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang bereits dichter Rauch aus der großen Tennishalle – das Gebäude stand in Vollbrand. Da sich zu diesem Zeitpunkt noch mehrere Personen im Gebäude befanden, wurde nun auch der Ortsverein Durlach des Deutschen Roten Kreuzes alarmiert, um die Patientenversorgung zu übernehmen. Diese Lage forderte ein schnelles Eingreifen aller Beteiligten und eine gute Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Einsatzkräften.

Sofort rüsteten sich zwei Trupps mit Atemschutzgeräten aus, unzählige Schläuche zum Wassertransport wurden verlegt und eine Wasserversorgung aufgebaut. Währenddessen wurde eine Leiter gestellt, um den Brandherd auf dem Flachdach zu löschen. Doch beim reinen Löschen blieb es nicht. Während der Löscharbeiten entdeckte der Trupp auf dem Dach eine Person, die sich mitten im Brand befand. Ein weiterer Atemschutztrupp wurde benötigt, um den Dacharbeiter aus den tödlichen Flammen zu retten, sicher über die Leiter nach unten zu bringen und den Einsatzkräften des DRK zur Erstversorgung zu übergeben. Parallel dazu suchten weitere Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren die weiträumige, stark verrauchte Tennishalle nach weiteren Personen ab. Dabei wurden mehrere, durch den giftigen Rauch, schwerverletzte Personen – simuliert durch Trainingspuppen – gefunden und zügig den Rettungskräften übergeben. Eine Stresssituation für alle Beteiligten, weil viele Dinge gleichzeitig und zügig erledigt und koordiniert werden mussten. Nach einiger Zeit war das Feuer dann endlich gelöscht, doch die Arbeit für die Einsatzkräfte noch lange nicht zu Ende.

Weitere Trupps wurden unter Atemschutz in die nach wie vor stark verrauchte Halle geschickt, um eine Abluftöffnung für den Rauch zu schaffen. Während der gesamten Übung beförderte das Tanklöschfahrzeug der Abteilung Wolfartsweier, eher im Hintergrund, deshalb aber nicht weniger wichtig, unzählige Mengen an Wasser in ein Becken in der Nähe des Übungsobjektes. Somit konnte die Wasserversorgung ununterbrochen sichergestellt werden.

Als das Feuer gelöscht, alle Personen gerettet und die Tennishalle vom Rauch befreit waren, hieß es für die unermüdlichen Einsatzkräfte alles wieder abzubauen und die Fahrzeuge einsatzbereit zu machen.

Im Anschluss daran fand eine ausführliche Nachbesprechung statt. Nur so können Abläufe und Vorgehensweisen für den Ernstfall verbessert werden, um eine bestmögliche Hilfe für die Bevölkerung zu ermöglichen. Bei einem reichhaltigen Mittagessen, bereitgestellt durch die Spielvereinigung 1910 Durlach- Aue e.V., konnten schließlich Kräfte getankt und die Kameradschaft zwischen den Abteilungen gestärkt werden.

Vielen Dank an das Vorbereitungsteam für die Planung und Durchführung der Einsatzübung, an alle Helfer und Einsatzkräfte für ihren unablässigen Einsatz und an die SpVgg Durlach-Aue für die Bereitstellung des Übungsobjektes sowie für die Versorgung der Einsatzkräfte nach der Übung.

Leistungsabzeichen in Bronze

Nach wochenlangem Üben, vollem Einsatz und jeder Menge geopferter Freizeit war es am Samstag, den 1.10.2022, für unsere Mitglieder Julia Hablitzel, Maximilian Huber und Maximilian Middel endlich soweit: Die Abnahme des Feuerwehrleistungsabzeichens in Bronze stand an.

Um eine vollständige Gruppe von 9 Feuerwehrfrauen und -männern zu bilden, schlossen sie sich mit zwei Kameraden aus Durlach und einer Kameradin aus Stupferich zusammen. Unterstützt wurden sie dabei von weiteren Kollegen aus Wolfartsweier und Durlach, die das Leistungsabzeichen bereits abgelegt haben.

Voller Motivation ging es am Samstagmorgen zum Abnahmeort nach Daxlanden, wo sich die Übungsbahn befindet. Nachdem sowohl die Ausrüstung der Feuerwehrleute, als auch das Löschgruppenfahrzeug auf seine Vollständigkeit und Einsatztauglichkeit geprüft wurden, ging es zur Abnahmebahn. Inhalt der Prüfung war es, das Übergreifen eines Sperrmüllbrandes auf ein Wohnhaus zu verhindern, den Brand zu löschen und eine Person vom Balkon des Wohngebäudes zu retten. Dazu musste zunächst eine sichere Wasserversorgung aufgebaut werden, bevor der Angriffstrupp eine Riegelstellung zur Vermeidung einer Brandausbreitung durchführte. In der Zwischenzeit wurde eine Steckleiter gestellt, über die der Schlauchtrupp zur zu rettenden Person gelangte. Auf dem Balkon angelangt, wurde die Leiter mit einem Knoten befestigt sowie die Person mit einem Seil mittels Rettungsknoten gesichert. Auf diese Weise konnte sie sicher über die Leiter nach unten gebracht werden. Währenddessen löschte der Wassertrupp den Sperrmüllbrand.

Um all diese Aufgaben möglichst fehlerfrei und in einer Zeit von unter 7 Minuten auszuführen, war eine eingespielte Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehrkräften gefordert, jeder Handgriff musste im Schlaf beherrscht werden und die wichtigsten Feuerwehrknoten sitzen. Dank der guten Vorbereitung und einer starken Zusammenarbeit gelang es der Gruppe, die Prüfung mit Bravour zu bestehen.

Wir gratulieren unseren Mitgliedern Julia Hablitzel, Maximilian Huber und Maximilian Middel ganz herzlich zu ihrem bestandenen Leistungsabzeichen in Bronze!

Ereignisreicher Mitmachtag

Feuerwehrmann/-frau zu sein, ist der Traum vieler Kinder. Für einige Kinder der Grundschule Wolfartsweier ging dieser Traum an unserem Mitmachtag am Samstag, den 24.09.2022, für einen Tag in Erfüllung. Eingeleitet wurde der ereignisreiche Tag am Samstagmorgen durch eine Schauübung unserer Einsatzabteilung. Moderiert durch unseren Kommandanten Tobias Hoffmann, konnten alle interessierten Bürgerinnen und Bürger den Ablauf eines Einsatzes in unserer Abteilung hautnah miterleben. Simuliert wurde ein Sperrmüllbrand, der auf ein angrenzendes Wohngebäude überzugreifen drohte und von einem Zuschauer entdeckt wurde. Dieser wählte daraufhin die 112 und meldete den Brand, hörbar für alle Zuschauer, der Leitstelle. Daraufhin wurde unsere Einsatzabteilung über den Funkmeldeempfänger alarmiert. Schon kurze Zeit darauf waren laute Piepsgeräusche zu hören und zahlreiche Feuerwehrleute kamen aus verschiedenen Richtungen zum Feuerwehrhaus gerannt. Mit Blaulicht und Martinshorn machten sich die Männer und Frauen unserer Abteilung mit einem Löschgruppenfahrzeug und einem Tanklöschfahrzeug auf den Weg zum Einsatzort. Dort gab es dann für die Zuschauer einiges zu beobachten: Zügig wurde eine Wasserversorgung aufgebaut, Schläuche verlegt, mit Atemschutzgeräten ausgerüstet, der Brand gelöscht und schließlich eine Leiter gestellt, um eine Person sicher von einem Balkon zu retten.

Spätestens nach dieser Einsatzübung waren alle 17 Teilnehmer des anschließenden Mitmachtages Feuer und Flamme, selbst in die Rolle einer Feuerwehrfrau/eines Feuerwehrmannes zu schlüpfen. An abwechslungsreichen Stationen und mit viel Spaß konnten die 15 Kinder und 2 Väter zunächst wichtige feuerwehrtechnische Handgriffe, wie das Ausrollen von Schläuchen, das Stellen eines Standrohres, den Umgang mit dem Strahlrohr und die Aufgaben der verschiedenen Trupps, kennenlernen und selbst üben. Nach einer gemeinsamen Mittagspause waren die Teilnehmer dann, nach den zahlreichen Übungen an den Stationen, gut vorbereitet, um selbst einen Brand zu löschen. Vorbereitend auf die abschließende Schauübung, wurde der zweite Teil des Mitmachtages genutzt, um einen Löschangriff zu üben. Wie echte Feuerwehrfrauen und -männer wurden die großen und kleinen Teilnehmer in Trupps eingeteilt und übten ihre Aufgaben im Trupp mit großer Motivation und Vorfreude, bis jeder Handgriff saß. Aufgrund der großen Teilnehmerzahl wurden wir hierbei von unseren Kollegen der Abteilung Durlach mit einem weiteren Löschgruppenfahrzeug unterstützt.

Während sich die Teilnehmer noch fleißig auf ihren ersten Einsatz vorbereiteten, konnten die Zuschauer, die gegen 16.30 Uhr erneut zahlreich vor der Begegnungsstätte erschienen, bereits die Entstehung eines Brandes in einer Holzhütte beobachten. Schnell entwickelte sich das kleine Feuer zu einem Vollbrand und es wurde Zeit, die „Feuerwehr“ zu alarmieren. Schnell machten sich die teilnehmenden Kinder und Väter wie bei einem richtigen Einsatz mit den drei Feuerwehrfahrzeugen auf den Weg zum brennenden Häuschen, denn nun durften sie die Hauptrolle bei der Schauübung spielen. Bei ihrem Eintreffen brannte das Holzhaus bereits lichterloh, was ein zügiges Eingreifen von den Teilnehmern verlangte. Zügig, konzentriert und höchst professionell wurden zwei Verteiler gelegt, Schläuche ausgerollt, ein Standrohr gestellt und schon nach kurzer Zeit der Brand von insgesamt 6 Trupps erfolgreich gelöscht.

Mit dieser Schauübung endete für die Teilnehmer des Mitmachtages ein aufregender, ereignisreicher und lehrreicher Tag als Feuerwehrfrau/-mann und an den strahlenden Augen der Kinder ließ sich sichtlich ablesen, wie glücklich und stolz sie waren, selbstständig einen echten Brand gelöscht zu haben.

Nach dieser aufregenden Einsatzübung wurde es Zeit, sich zu stärken und einen geselligen Tagesabschluss einzuläuten. Angelockt durch die rockigen Klänge von Ralph Siebens Band „Country Rock Blues“ fanden viele Bürgerinnen und Bürger den Weg vor die Begegnungsstätte, um den Mitmachtag bis spät am Abend gemeinsam mit uns, bei Speis und Trank und guter Unterhaltung durch die Band CRB gemütlich ausklingen zu lassen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Interesse und ihre motivierte Mitarbeit, bei der Band CRB für die tolle musikalische Untermalung und bei den Kollegen aus der Abteilung Durlach für ihre Unterstützung beim Mitmachtag und der Schauübung.

Zeltlager der Jugendfeuerwehr Karlsruhe

Gute Kameradschaft, starker Zusammenhalt und die Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen sind wichtige Aspekte bei der Feuerwehr. Das konnten auch die Jugendlichen der Jugendfeuerwehren sämtlicher Abteilungen während des diesjährigen Zeltlagers der Jugendfeuerwehr Karlsruhe, in der Zeit vom 30.07.bis 06.08.2022, miterleben. Mit dabei waren auch vier Jugendliche und zwei Betreuerinnen aus unserer Abteilung. Mit viel Gepäck und jeder Menge Vorfreude machten sie sich am Samstagmorgen auf den Weg zum Messplatz, wo sich rund 70 Jugendliche und 25 Betreuer verschiedenster Abteilungen trafen. Von dort aus starteten alle gemeinsam mit elf Mannschaftstransportwagen als Kolonne in das 250 km entfernte Münnerstadt in Bayern. Dort wurden die Zelte auf einem großen Zeltplatz aufgeschlagen, Feldbetten aufgebaut und alles für die kommende Woche eingerichtet. Während des gesamten Aufenthaltes sorgten einige Ausflüge und ein abwechslungsreiches Programm auf dem Zeltplatz für Unterhaltung und jede Menge Spaß. Der Sonntag startete mit einem feierlichen Eröffnungsgottesdienst, danach sorgten Lagerspiele rund um die Feuerwehr für gute Laune. Bei einer Wanderung am nächsten Tag, auf der entlang des Weges einige Rätsel auf die Jugendlichen warteten, konnten die Mädchen und Jungen die Gegend rund um Münnerstadt kennenlernen. In den folgenden Tagen sorgten vor allem der Besuch im Schwimmbad und der Ausflug in einen Kletterpark für große Begeisterung unter den Jugendlichen. Natürlich durfte auch ein Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr Münnerstadt nicht fehlen. Die Kameradinnen und Kameraden aus Bayern weckten bei einer Führung durch das Feuerwehrhaus die Neugierde der Jugendlichen und sorgten vor allem durch die Vorstellung ihrer Fahrzeuge, darunter ein Löschgruppenfahrzeug, eine Drehleiter mit Korb, ein Tanklöschfahrzeug, ein Rüstwagen, ein Gerätewagen, ein Vorausrüstwagen und ein Kommandowagen, für leuchtende Augen bei allen Besuchern aus Karlsruhe. Ein besonderes Highlight für die Jugendlichen aus unserer Abteilung bot eine Stadtrally durch Münnerstadt. Durch fleißiges Rätseln, genaues Beobachten und mit ganz viel Teamwork, schafften es die Jugendlichen aus Wolfartsweier sich gegen die restlichen Abteilungen durchzusetzen und den Wanderpokal zu gewinnen. Schließlich gab es dann noch einen Abschluss der besonderen Art für unsere Jugendlichen: Am letzten Abend durften sie Nachtwache halten. Ausgerüstet mit der Jugendfeuerwehruniform sowie Handfunkgeräten und jeder Menge Aufregung im Gepäck, machten sie sich immer zu zweit auf den Weg, um auf dem Zeltplatz nach dem Rechten zu sehen, den Bereich um das Zeltlager herum zu bewachen und ein Auge auf das Lagerfeuer zu werfen, welches am ersten Tag entzündet wurde und bis zur Abreise dauerhaft brannte. Nach dem Abbau am Sonntagmorgen und einer aufregenden Woche machten sich alle wieder müde, aber sehr zufrieden und voller neuer Erfahrungen auf den Rückweg nach Karlsruhe.

Einsatzbericht zu Einsatznummer 25/2022

Am Donnerstag, den 25.08.2022, kam es am Morgen zu einem großen Lagerhallenbrand in Ettlingen. Viele Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren sowie der Berufsfeuerwehr waren bereits mehrere Stunden im Einsatz, um das Feuer zu kontrollieren und den Brand zu löschen, als uns am Mittag eine Alarmierung zur Überlandhilfe erreichte. Am Einsatzort wurden dringend weitere Einsatzkräfte, vor allem Atemschutzgeräteträger, zur Unterstützung der Kräfte vor Ort benötigt. Gegen 14 Uhr machten wir uns dann mit unserem Löschgruppenfahrzeug und sechs Atemschutzgeräteträgern auf den Weg nach Ettlingen. Dort waren wir mehrere Stunden im Einsatz, haben Glutnester gelöscht und die Lagerhalle von weiterem Brandmaterial befreit, um weitere Brandherde zu vermeiden. Gegen 17 Uhr erreichten wir dann alle wohlbehalten wieder unser Gerätehaus.

Schreiben Sie uns eine Nachricht

* Pflichtfeld
hCaptcha